Der Fokus von Brink liegt bei der Kreation von visuellen Identitäten. Doch was genau ist damit gemeint? In der Marketingtheorie ist die visuelle Identität (Corporate Design) fester Bestandteil der Unternehmensidentität (Corporate Identity). Diese beinhaltet die Unternehmenskultur, die Sprache, das Verhalten und das Aussehen einer Firma. Wie der Name schon sagt, geht es bei der visuellen Identität um alles Sichtbare: Das Erscheinungsbild wird geprägt von den Grundbausteinen Typografie, Farbe, Logo und Bildwelt. Je nach Weiterentwicklung der visuellen Identität werden weitere Komponenten ergänzt, wie beispielsweise andere grafische Elemente, spezielles Papier oder sogar Möbel für die Büroeinrichtung. Das Design wird so nicht nur optisch sondern auch haptisch erlebbar.

Die meisten Menschen reagieren schnell auf visuelle Reize. Viele gehen deshalb davon aus, dass sich ein Design differenzieren muss und möglichst gefallen soll. Brink glaubt etwas anderes: Als erster Berührungspunkt und als wichtigster Wiedererkennungs­faktor sollte die visuelle Identität in erster Linie die Werte und Ideen hinter dem Unternehmen, der Marke ­oder dem Projekt sichtbar machen. Design darf auch Ecken und Kanten haben – aber echt sollte es sein! Ein Erscheinungsbild inspiriert und überzeugt Gleichgesinnte durch den authentischen Auftritt, ganz nach dem Motto «What you see, is what you get». Klingt logisch, oder?

Viu Gfröits,
Aline

PS: Hast du Fragen zum Thema visuelle Identität? Melde dich bei mir!